One Week in Montenegro

Tag 1

Podgorica 

Der Flughafen der Hauptstadt ist ungefähr der kleinste Flughafen den ich je gesehen habe. Für diejenigen die den Flughafen Frankfurt Hahn oder Karlsruhe Baden Baden kennen – so groß ungefähr, wenn nicht kleiner. Direkt am Ausgang befinden sich die Autovermietungsstände (um ehrlich zu sein, habe ich nur einen gesehen und das war auch genau der zu dem ich musste). Da ich spät Abends ankam, buchte ich mir für die erste Nacht ein Zimmer in Podgorica. Das Zimmer war sehr schön und sauber, hochwertig eingerichtet und echt weiterzuempfehlen. Es kostete knapp 30€ die Nacht, aber dafür war ein großartiges Frühstück mit im Preis inbegriffen, eine tolle W-lan Verbindung (nicht selbstverständlich in Montenegro wie ich später merkte) und das Personal war unglaublich nett. Mein Balkonfenster ging nicht richtig zu – ich merkte das leider erst um 23:30, aber nachdem ich eine kurze Mail schrieb, war nach 10 Minuten direkt jemand da um es zu reparieren. Hier zum Hotel

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Tag 2

Podgorica – Bar – Budva – Kotor

Meine Reise ging als erstes in Richtung Südosten nach Bar. Ich fuhr die Strecke durch den Nationalpark am Skadar Lake. In Montenegro zeigt das Sprichtwort „Der Weg ist das Ziel“ seine wahre Bedeutung, denn die Strecken durch den Nationalpark und allgemein durch die weite offene Landschaft Montenegros waren traumhaft anzusehen. Ich hielt ganz oft an kleinen Buchten rechts am Straßenrand an um mir die Natur richtig anschauen zu können. Natürlich merkte ich am ersten Stop, dass ich die Speicherkarte meiner Kamera Zuhause vergaß – da das ziemlich typisch für ich ist habe ich mich absolut garnicht geärgert und dann einfach mit meinem Handy ein zwei schöne Bilder geknipst und den Rest ausnahmsweise einfach mal mit meinen Augen anstatt durch die Linse betrachtet. Aber mal im Ernst: achtet echt darauf, dass ihr solche Naturanblicke auch tatsächlich wahrnehmt und nicht nur als Bild auf eurem Handy oder der Kamera abspeichert. Ich kenne das, wenn man einfach schnell anhält knipst und weiterfährt und beim Bilder durchschauen merkt: hmmm krass, daran kann ich mich garnicht mehr erinnern. Ich mache es demnach so, dass ich mir bevor ich ein Bild mache den Bildausschnitt ganz genau anschaue und jedes kleine Detail zuerst mit den Augen versuche wahrzunehmen und in meiner Erinnerung abzuspeichern. Der Nationalpark in Richtung Bar ist wirklich nur zu empfehlen. An der Küste angekommen ging es dann nach links noch eine knappe Stunde an der Küste entlang. Es hat nur eine Stunde gedauert, weil ich so oft angehalten habe haha, aber dieser kleine Umweg (denn auf dem Rückweg musste ich wieder die ganze Strecke zurück fahren) hat sich wirklich gelohnt. Es gibt ganz tolle Aussichtspunkte in Bar (Stari Bar) selbst und der Weg dort hin ist fast ausschließlich an der Küste Montenegros. Wenn ihr zu Stari Bar fahrt, könnt ihr unten an einem Parkplatz parken und durch kleine Straßen mit süßen kleinen Cafés Richtung Gipfelspitze laufen. Das azyklische Reisen entgegen der Hochzeiten ist für mich als Fotografin perfekt. Leere Strände ohne tausend Touristen. Wunderbare Kulissen und atemberaubende Eindrücke. Weiter ging es für mich dann nach Budva –  dort fuhr ich an einen Strand mit der alten Fischerinsel Sv. Stefan – das ist wirklich einen Besuch wert, denn so eine Häuserinsel habe ich tatsächlich vorher noch nirgendwo gesehen und diese Insel gilt auch laut Reiseführer als schönstes Fotomotiv des Landes. Ich selbst bin ja ein größerer Fan von Naturkulissen, allerdings war die kleine Insel wirklich eindrucksvoll. Ich fuhr anschließend gegen Abend Richtung Kotor und kam dann in meiner zweiten Unterkunft J&P Apartments in Kotor an (einem Dorf hinter Kotos). Die Straße zum Apartment war extrem steil – demnach würde ich das niemandem Empfehlen der Schwierigkeiten mit „am Berg anfahren“ hat empfehlen. Aber abgesehen von der steilen Auffahrt, war es ein tolles kleines Apartment für 15€ pro Nacht mit Küche, Wohnzimmer, Balkon, Bad und Schlafzimmer: Preis-Leistung Top. Die Anreise war extrem einfach und als ich ankam rief ich Bojan, den Besitzer, an, der dann innerhalb von 2 Minuten vorbei kam, mir die Schlüssel brachte und mir das Apartment zeigte. Hier zum Apartment

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Tag 3

Kotor

Heute war Kotor mein Ziel, da ich am Abend zuvor zu müde war und alleine nicht mehr auf die Straße und in die Stadt fahren wollte. Ich parkte vor dem einzigen „Shoppingcenter“ der Stadt. Stellt euch bitte darunter kein richtiges Shoppingcenter vor 😀 aber wenigstens fand ich eine kleine Handy-Speicherkarte, welche ich mithilfe eines Adapters zu einer passenden Speicherkarte für meine Kamera umformen konnte. Man muss sich nur selbst zu helfen wissen. Anschließend lief ich an der Küste in Richtung Stadt und ich muss sagen: Zuerst habe ich nicht ganz verstanden, wieso jeder Blog oder Reiseführer so von Kotor geschwärmt hat, da ich nicht verstanden habe dass die Mauer an der ich entlang lief die Stadtmauer ist und die eigentliche Stadt und das kleine Zentrum sich dahinter versteckt. Von außen sah es aus wie eine Ruine oder ähnliches und der Eingang in die Stadt ist auch nicht sehr auffällig gekennzeichnet. Zufällig sah ich dann aber einen kleinen Eingang durch die Mauer und fand mich plötzlich in dem wunderschönen, verwinkelten und alten Kern der Stadt wieder. Ganz viele kleine Restaurants, Cafés und Souvenirläden versteckten sich in den kleinen verwinkelten Gassen. Das Zentrum hat keine Straßen, demnach gibt es doch wirklich null Verkehr – der bleibt schön außerhalb der Stadtmauer (dort wo ich geparkt habe). Ich lief drei freundlichen Mädels über den Weg, mit denen ich gemeinsam in einem Café einen leckeren Tee trank. Die drei zeigten mir im Anschluss einen kleinen geheimen Aussichtsplatz den ich ganz sicher alleine nicht gefunden hätte. Man musst mit dem Auto zurück Richtung Budva und kurz nach dem letzten Tunnel vor Budva direkt rechts in einen Feldweg. Dieser führte uns an einen großartigen Aussichtspunkt von wo aus wir den Sonnenuntergang anschauten. Anschließend zeigten die drei mir noch ein tolles verstecktes Lokal namens “Elaz”. Die Fischgerichte waren nicht von dieser Welt und die Preise: hammer. Ich hatte für 8€ die wahrscheinlich größte Portion Muscheln in einem leckeren Tomatensud, die ich je gegessen habe – und mit Muscheln kenn ich mich aus – mein Freund musste durch ganz Mallorca mit mir fahren, weil ich unbedingt in ein Restaurant wollte, dass ich von einem Urlaub mit Freunden in Erinnerung hatte, wo wir damals die besten Muscheln überhaupt gegessen haben. Und glaubt mir, die in Montenegro waren mindestens genau so gut. Ich kriege schon wieder Lust darauf nur wenn ich darüber schreibe. 

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Tag 4

Kotor – Durmitor Nationalpark

Heute machte ich mich auf den Weg nach Tivat. Wenn ich nochmal wiederkomme plane ich für Tivat einen ganzen Tag ein, denn ich glaube es hätte noch viel mehr zu sehen gegeben, allerdings hatte ich für den 4. Tag schon eine Unterkunft im Durmitor Nationalpark im Nordwesten des Landes gebucht. Die Strecke an der Küste bei Tivat war unbeschreiblich schön und was danach kam war nochmal eine Steigerung. Die weiten Landschaften und die SIcht auf entfernte Seen und Berglandschaften auf dem Weg in den Nordwesten waren so eindrucksvoll, dass ich an manchen Stellen einfach eine halbe Stunde saß und in die Ferne schauen musste, weil man sich nicht satt sehen konnte. Die Fahrt an sich (allgemein in Montenegro) ist unglaublich einfach, weil im Vergleich zu Deutschland wirklich sehr wenig Verkehr ist und das Straßennetz unglaublich unkompliziert ist. Ich hätte eigentlich fast kein Navigationssystem gebraucht, da man alles sehr einfach per Schilder finden kann. Je näher ich an den Nordwesten kam umso kälter und verschneiter wurde es. Relativ am Ende der Strecke fuhr ich durch einen langen Tunnel, der komplett durch einen Berg auf die andere Seite führte und plötzlich befand ich mich in einer Schneelandschaft. Der Kontrast von der einen Seite des Tunnels zur anderen war außergewöhnlich. In Zabljak angekommen checkte ich in das Hotel Soa ein. Hier kostete eine Nacht knapp 70€, allerdings war das auch wirklich ein extrem hochwertiges Hotelzimmer mit kostenfreiem und sehr leckeren Frühstücksbuffet. Mit im Preis war auch, dass man sich jeden Tag für eine Stunde ganz alleine die Sauna und das türkische Dampfbad reservieren konnte. So hatte ich am Abend des 4. Tages eine kleine Wellnessoase für mich ganz alleine. Das Personal des Hotels spricht außergewöhnlich gutes Englisch und konnte mir tolle Tipps geben. Vom Hotel aus läuft man ungefähr eine halbe Stunde an einen See mit tollem Ausblick. Als ich dort war, war eine russische Familie dort und die Kinder rannten auf dem zugefrorenen See herum. Es sah zwar nach viel Spaß aus, aber um ehrlich zu sein würde ich bei minus 1 Grad keiner zugefrorenen Wasseroberfläche mein Leben anvertrauen, also blieb ich brav am Rand des Wassers. 

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Tag 5

Hotel Soa – Zabljak

Heute war mein Wellness-tag. Ich möchte mir das ab und an gerne gönnen auch einfach mal einen Tag nichts zu planen und wenn ich will einfach im Bett liegen zu bleiben. Ich wachte ohne Wecker um 9 Uhr auf und schaffte es demnach noch gemütlich am Frühstücksbuffet teilzunehmen. Anschließend spazierte ich eine Runde in das Dorf (ich glaube es gilt als Stadt, aber wenn man es mit Deutschen Städten und Dörfern vergleicht fühlt sich Zabljak eher wie eine Dorf an) kaufte mir im Supermarkt ein zwei Dinge und ging wieder zurück an das Hotel. 10 Kilometer entfernt findet man ein Skigebiet nur leider war zu der Zeit in der ich dort war nicht genug Ski auf der Piste. Das Personal sagte zwar ich kann es versuchen, aber alleine auf einer „Halb Gras Halb Schnee – Piste“ wollte ich dann auch nicht rumkullern. Also verschlug es mich erneut in die Sauna. Danach las ich gemütlich ein Buch, schrieb etwas an meinem Blogpost über das Alleinereisen, telefonierte mit Freunden, bearbeitete Bilder und verbrachte einfach einen gemütlichen Tag im Hotel mit einem Abendessen per Roomservice und einem guten Film auf meinem Laptop. Hier zum Hotel

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Tag 6

Zabljak – Kolasin

Von Zabljak aus ging es an Tag 6 weiter Richtung Nordosten nach Kolasin. Die Fahrt dort hin war ein Traum. Wirklich. Die Aussichten waren grandios und das Tollste war, dass ich nachdem ich an einer wirklich eindrucksvollen Brücke rechtsabgebogen bin, bestimmt eine Stunde neben einem glasklaren eisblauen Fluss entlangfuhr. Ganz oft hielt ich an, saß ein paar Minuten auf Bänken und lauschte dem strömenden Wasser. Es war wirklich herrlich. Das einzige was mir manchmal etwas Bedenken bereitete waren die riesigen Eiszapfen die an den Decken der Tunnel hingen. Ihr könnt euch das nicht vorstellen, ich habe versuch ein Foto zu schießen und werde es hier unten anhängen, aber in der Realität waren diese riesigen Teile echt angsteinflößend. Auf dem Boden sah man wir einzelne Eisteile rumlagen, von den zersprungenen Zacken, die bereits runter auf die Straße gestürzt sind. Ich war heilfroh, dass ich im Auto saß und nicht durchlaufen musste. Anfangs habe ich überlegt ob es mehr Sinn macht langsam durch die Tunnel zu fahren um das Risiko, dass sie brechen nicht zu erhöhen, aber ich war jedes Mal so aufgeregt dass ich mit Vollgas durchgerauscht bin und am liebsten die Augen zu gemacht hätte :-D. In Kolasin angekommen checkte ich in ein Guesthouse ein, das verglichen zu den vorherigen Unterkünften sehr teuer war. 30€ zahlte ich für die Nacht und hatte dafür aber ein sehr rustikales und altmodisch eingerichtetes Zimmer mit einem ganz alten Bad und wenig Wohlfühl-Atmosphäre. Wlan gab es nur auf dem kalten Flur, demnach las ich an dem Tag viel und spazierte durch die Stadt. Die Hauseigentümerin war vereist, weshalb mich ihre Mutter in Empfang nahm. Diese sprach kein Wort Deutsch oder Englisch, aber wir haben uns hervorragend mit Hand und Fuß verständigt. Ihr Mann war ebenso sehr süß und brachte mir einen Tee und ein Stück Kuchen auf mein Zimmer – also eins muss ich sagen, auch wenn die Wohnstandards vielleicht etwas anders sind als in Deutschland – die Menschen sind furchtbar freundlich. Ich setze mich (natürlich erneut als einziger Gast, weil Montenegro in dieser Jahreszeit wie ausgefegt ist) in ein Café in welchem ich mit der Eigentümerin ins Gespräch kam. Sie erzählte mir viel über die Kultur Montenegros und kommt ursprünglich aus Serbien. Wieder eine wirklich freundliche Person die auch unglaublich interessiert mir gegenüber war. Was ich bisher nicht genug hervorgehoben habe sind die günstigen Preise in Restaurants und Cafés. Die beste heiße Schokolade EVER hat mich ganz 1,20€ gekostet und da war glaube ich eine komplette Tafel Schokolade händisch eingerührt 😀 ein Kaffee kostete um die 60 Cent. Nach einem langen Spaziergang und nach der langen und tollen Fahrt hier her blieb ich Abends im Zimmer, las etwas und entschied mich spontan nicht zwei Nächte, sondern nur eine in Kolasin zu bleiben. Für die letzte Nacht buchte ich mir spontan wieder eine Nacht in der ersten Unterkunft in Podgorica, so konnte ich sicherstellen, dass auch am Montag alles zeitlich hinhaut. Um ehrlich zu sein, hatte ich aber einfach Lust auf ein weniger rustikal eingerichtetes Zimmer, konnte die letzte Nacht in Kolasin kostenfrei canceln und buchte mir sogar für weniger Geld eine Nacht in der ersten Unterkunft. 

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Tag 7

Kolasin – Podgorica

An Tag 7 fuhr ich Vormittags Richtung Podgorica. Ich habe nicht erwartet, dass mich auch am vorletzten Tag auf dem letzten Meter meiner Rundreise Montenegro nochmal so dermaßen umhaut. Die Landschaft kurz vor Podgorica war einfach nur der Wahnsinn. Die Berge dort waren noch mächtiger und größer als die im Durmitor Nationalpark und auch hier konnte ich ganz lange neben einem strömenden Fluss herfahren. Ich hielt oft an um die Größe der Berge wirklich auf mich wirken zu lassen. Die ganze Rundreise war ein voller Erfolg und am Nachmittag kam ich im Hotel der ersten Nacht an. Dort entspannte ich etwas bevor ich dann zum Abendessen ausnahmsweise mal in ein bekanntes Restaurant – dem Hard-Rock Café in Podgorica ging. Papp satt fiel ich dann ins Bett und machte mich auf meinen letzten Tag in Montenegro bereit. Hier zum Hotel

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Tag 8

Podgorica – Stuggi

Um 20 Uhr geht mein Flug nach Stuttgart und ich bin natürlich gerade eine Ewigkeit vorher am Flughafen, weil ich Puffer eingeplant habe, um das Auto zurückzubringen. Dass das ebenso wieder nur 10 Minuten dauert konnte ja keiner wissen 😀 . Das heißt ich hatte noch den ganzen Tag in der Hauptstadt und schlenderte durch die Innenstadt. Zwischen Pull&Bear, Mango und Stradivarius findet hier denke ich jeder etwas, dass ihm gefällt. Ich hab mich mit einem langen Spaziergang durch die Stadt beschäftigt. Mein Resümee zur Reise: Ich kann Montenegro nur empfehlen. Allein für diese verschiedenen und wunderschönen Naturkulissen ist es definitiv einen Besucht wert. Aber selbst wenn jemand keine Lust auf das dauerhafte “Unterkunft wechseln” hat glaube ich, dass man einen super Sommerurlaub in Budva oder Kotor verbringen und die Küste Montenegros und alles drum herum mit Tagesausflügen erkunden kann. Auch für die Skifahrer unter euch: Kommt! Grandiose Berge und die Aussichten – ich kann es nicht beschreiben so schön wars. Das einzige Manko war: Leider ist mir viel Plastikmüll an den Straßen aufgefallen. Mit dem Zuwuchs an Tourismus wird das für Montenegro nicht einfacher, aber auch das wird sich ganz bestimmt einrenken.

Danke, dass ihr virtuell auf meiner kleinen Reise dabei wart und euch die Zeit genommen habt diese Worte zu lesen. Ich hoffe ich konnte euch inspirieren neue und unbekannte Orte zu erkunden – egal ob alleine oder mit euren Liebsten. Montenegro und seine Einwohner freuen sich auf euch. Lasst alle Vorurteile gegenüber eine Balkanreise Zuhause – ihr werdet ein freundliches, wunderschönes sicheres, und offenes Land wiederfinden.

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Tipps:

  • Vegetarier/ Veganer werden es schwer haben in Restaurants eine große Auswahl an Mahlzeiten zu finden, von daher würde es viel Sinn machen sich in Appartements einzubuchen, um sich selbst Mahlzeiten kochen zu können
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Montenegro werden hier mehr als ein “nicht wirklich ernstzunehmender Richtwert” genutzt 😀 Ihr werdet es selbst merken, wenn ihr in einer 40er Zone 60km/h fahrt und immer noch eine Schlange an Autos hinter euch hupt und versucht euch zu überholen.
  • Es liegt viel Plastikmüll auf den Straßen neben den Fahrstreifen, wenn ihr irgendwann anhaltet und euch die umliegende Natur betrachtet: Nehmt etwas Müll mit, die Menschen hier haben schlichtweg noch nicht genug Bewusstsein für das Ausmaß der Verschmutzung
  • Kommt ihr an einem Fluss vorbei – trinkt das Wasser, im Durmitor Nationalpark habe ich das beste und klarste Wasser getrunken, das ich jemals fand.
  • Wundert euch nicht, wenn ihr eure Autos nicht selbst tanken “dürft”. An den Tankstellen hier in Montenegro arbeiten gefühlt 3x so viele Leute wie in Deutschland, denn jedes Auto wird von den Angestellten getankt und solltet ihr in eine Waschanlage fahren (3,50€ mit Extraspülung & definitiv notwendig vor Rückgabe des Mietwagen) lasst die Angestellten euch auch dort helfen. Full Service 🙂
  • In der Hauptstadt solltet ihr nicht viel Zeit einplanen. Verglichen zu dem was euch im Rest Montenegros erwartet hat die Hauptstadt nicht “so viel” zu bieten. Ein Tag reicht völlig. Ihr könnt am ersten Tag auch direkt runter nach Bar fahren, ich blieb nur in Podgorica bzw. buchte dort eine Unterkunft vor, weil ich nicht wusste wie stressig es mit der Automietung wird. Aber so flott wie das ging, hätte ich auch Abends noch fahren können. Stellt nur sicher, dass ihr im hellen fahrt, denn den Ausblick im Nationalpark unter Podgorica möchtet ihr bestimmt nicht verpassen.

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